Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastung

Mit 1.1. 2013 ist eine Novelle zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG)
in Kraft getreten. Die Novelle stellt klar, dass unter Gefahren für ArbeitnehmerInnen neben
physischen auch psychische Belastungen gemeint sind. Dabei steht die Erfassung
arbeitsbedingter psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen können,
im Fokus.

Was müssen Betriebe tun?

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsplatzevaluierung ist daher zu prüfen,
ob psychische Belastungen vorliegen, die zu Fehlbeanspruchungen führen und
durch welche Maßnahmen Arbeitsbedingungen optimiert werden können.
Die Arbeitsplatzevaluierung ist ein Prozess, der dem Ziel der ständigen
Verbesserung der Arbeitsbedingungen dient.

Anforderungen und Leitfaden der Arbeitsinspektionen

Der Leitfaden beschreibt die Ziele, die Aufgaben und das Vorgehen der Arbeitsinspektionen
bei ihrer Kontroll- und Beratungstätigkeit. Er soll auch Orientierung für Betriebe bei
der Durchführung der Evaluierung bieten.

Hier finden Sie ein Merkblatt von Arbeitsinspektion, WKO, Industriellenvereinigung
und dem Bundesministerium, in dem die wichtigsten Anforderungen zur Evaluierung
psychischer Belastung zusammengefasst sind.